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Pfirsiche aus Leonforte
Intensiver Duft, goldgelbe Farbe und das natürlich duftende und wohlschmeckende Fruchtfleisch - so präsentiert sich der Pfirsich aus Leonforte, ein Nischenprodukt aus Sizilien, das während der vergangenen 30 Jahre all jene überzeugen konnte, die es versucht haben.
Was unterscheidet den Pfirsich aus Leonforte von anderen Pfirsichen? Es ist die Reifezeit im September. Während dieser Zeit werden die Pfirsiche noch am Baum hängend in eine Papiertüte gesteckt. Diese Prozedur wurde in den 60ern von einem gewissen Pappalardo di Acireale erfunden, der seine Pfirsiche vor Schädlingen schützen wollte. In den 50ern wurde in Leonforte der Pfirsichanbau begonnen, jedoch bereits kurze Zeit darauf aufgrund des Schädlingsbefalls wieder aufgegeben.
Das Gegenmittel kam einige Jahre später: Papiertüten, die 120-150 Tage vor der endgültigen Reifung über die Frucht gestülpt wird, um Schädlinge so abzuwehren. So kann auf Gifte und künstliche Düngemittel verzichtet werden.
Diese Praxis hat sich schnell durchgesetzt und die Pfirsiche aus Leonforte wurden berühmt.
Anbaugebiet: Der Spätpfirsich aus Leonforte, auch Settembrina genannt, wird in Leonforte, Enna, Calascibetta, Nissoria Assoro und Agira angebaut.
Die IGP Bezeichnung schützt den Pfirsich von Leonforte vor Nachahmern.